Berlin: Gerhard Richter – Ausstellung

Der deutsche Maler Gerhard Richter zeigt zur Zeit Arbeiten in der neuen Nationalgalerie, Berlin. Die Ausstellung trägt den Titel „Panorama“ und ist noch bis zum 13.5.2012 zu sehen. Gerhard Richter, einer der bekanntesten deutschen Künstler feiert seinen 80. Geburtstag und ist seit Jahren nicht ganz unumstritten die Nr.1 in der Rangliste internationaler Kunst und Künstler. Gerhard Richter etliche Male auf der „documenta“ zu sehen – als ob die Kunstwelt sich abgesprochen hätte, warum auch immer. Gerhard Richter, Erfolg macht sexy und hält jung. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Heinrich Kley

Heinrich Kley: Ausstellung 2010: “(Heinrich Kley)”, Heinrich Kley – Villa Stuck Muenchen. Aktueller Ausstellungshinweis: (Kunstforum Ausstellungszeitraum) 17.02.11 – 01.05.11. Ausstellungen im gleichen Zeitraum – Villa Stuck, Muenchen, Ralph Ueltzhoeffer (Kunstforum), Heinrich Kley, Regina Sell. Kunst und Künstler: Heinrich Kley, Ausstellungsübersicht: Villa Stuck Muenchen, Heinrich Kley. Ausstellungsrezensionen von Heinrich Kley, Villa Stuck Muenchen!
Kategorie Moderne Kunst: Heinrich Kley Villa Stuck Muenchen.

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C/O Berlin: Gregory Crewdson – In a Lonely Place

C/O Berlin, präsentiert vom 2. Juli bis 4. September 2011 die Ausstellung In a Lonely Place des amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson. Die Eröffnung ist am Freitag, den 1. Juli 2011, um 19 Uhr im Postfuhramt in der Oranienburger Straße 35/36 in Berlin-Mitte.

Namenlose Suburbs in den USA. Wohnungen sind vermüllt, Straßen leer gefegt, Bahngleise zugewachsen und verfallene Häuser in Flammen. Die Spuren der Industrialisierung und Zivilsation wirken wie Ruinen. Gewaltig bemächtigt sich die Natur dieser Orte, doch weder idyllisch noch romantisch. Menschen stolpern orientierungslos und fast unbeteiligt durch eine bedrohliche Szenerie. Ohne Blickkontakt wendet sich jeder vom anderen ab und reagiert nicht auf diese apokalyptische Sprachlosigkeit. Auch wenn keine unmittelbare Gewalt sichtbar ist, ist sie doch allgegenwärtig spürbar. Leere, Einsamkeit, Statik und Paranoia – die perfekt arrangierten Fotografien von Gregory Crewdson kehren die Schattenseiten des amerikanischen Traums zwischen Normalität und Grauen von Innen nach Außen.

Im Unterschied zum klassischen Thriller machen die Menschen auf Gregory Crewdsons detailreichen Tableaus aus der Serie Beneath the Roses keine Anstalten, etwas zu ändern, sich zu wehren oder ihr Leben zu retten. Teilnahmslos, leer und ferngesteuert haben sie sich mit dem Mysteriösen des Alltags abgefunden. Diese umgreifende Entfremdung wirkt in der hyperrealistischen Darstellung umso irritirender und beunruhigender. So werden der bürgerliche Lebensentwurf und die typische Vorstadtidylle als beklemmende Vorhölle enttarnt. Nicht der soziale Aufstieg ist in Szene gesetzt, sondern die verdrängten seelischen Abgründe. In den rätselhaften Bildern ist das Unheimliche nichts Neues oder Fremdes, sondern das Vertraute von nebenan.

Die großformatigen Fotografien sind inszenierte Anti-Narration. Anfang und Ende der Erzählungen liegen außerhalb des Bildauschnittes, so dass der Inhalt sich stets in einem Schwebezustand befindet, ohne je aufgelöst zu werden. Jeder Anhaltspunkt erweist sich als trügerisch. Mit diesem Bekenntnis zu breit angelegter Erzählkunst entwickelt Gregory Crewdson die Traditionslinie der inszenierten Fotografie weiter, die sich seit Cindy Sherman und Jeff Wall als eine der wichtigsten Ausdrucksformen gegenwärtiger Fotokunst erweist. Sein Werk ist zudem stark geprägt von der Bildwelt des amerikanischen Hollywoodkinos, insbesondere von der Thematik und Bildsprache David Lynchs und Steven Spielbergs. Mehr von diesem Beitrag lesen