Art Basel – Ein besonderer Rückblick

Die Art Basel im Jahre 2011 gibt sich wie immer sehr bescheiden und zurückhaltend. Eine Kunstmesse der Superlative, die mit ihren begrenzten 300 Galerieständen die elitäre Grundeinstellung verknappender Kunst eifrig zelebriert. Ein eigens zusammengestelltes sechsköpfiges Komitee, das jedes Jahr aus 1000 Galeriebewerbungen die 300 glücklichen Teilnehmer auswählt, zeigt, mit welcher Sorgfalt man auf der Art Basel vorgeht. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Art Basel – Internationale Kunstmesse in der Schweiz

Art Basel 2012

Die Art Basel steht im Ruf eine der wichtigsten Kunstmessen weltweit zu sein. Mit einer Teilnehmerbegrenzung von maximal 300 Galerien wird der Anschein erweckt Kunst sei rar und exclusiv. Teuer auf jeden Fall, wenn man sich umhört könnte man glauben an der Börse zu sein. Vielleicht gibt es da auch gewisse Schnittstellen im System Kunst (Kunstforum). Der krasse Gegensatz zur Art Basel sollte über Jahre hinweg die Biennale in Venedig darstellen. Im Jahre 2011 kann man mit gutem Gewissen diese althergebrachte Denkweise über Bord werfen. Kunst ist Kapital und Künstler zum kaufen da – das Werk spielt keine erhebliche Rolle im System Kunst.

Ralph Ueltzhoeffer/Titel: Missing/2011/Art Basel

Texte zur Kunst: „Charaktere“
Sprechende Erscheinung der Dinge, ein Dialog von Empfang und Sendung. Die Substanzen, die Kräfte, Materie und Energie, sie sind einbezogen in ein Denken, das sich klärt, indem es sich in die Welt des Sichtbaren herausverlagert. Dialogisch kommt der Künstler an seinem Werk mit sich ins reine. Vom Betrachter fordert es ein Stillewerden in Sammlung und Geduld: er selbst ist es, zu dem er kommen muss; das Bildwerk ein Ort und Vektor der Welterfahrung aus dem so geweckten eigenen Vermögen. Die Stofflichkeit der Materialien bietet eine Spanne unterschiedlichen Ausdrucks und Charakters: die harte Starre von Holz, Stein, Bronze, Eisen; die graduelle Verschiedenheit des Fliess’ens bei Wasser, Beize, Firnis, Leim, öl, Blut und Honig; die Verformbarkeit von Erde, Ton, Wachs und Fett; die Verdichtung, schichtweise und in sich, bei Papier, Pappe, Tuch und Filz. Keine Rangordnung des Edlen in der Wertung des Materials. Wie die Zeichnung auf vergilbtem Makulaturpapier oft einem Bogen handgeschöpftem Bütten aufgelegt ist, der selbst der Exklusivität des Bezeichnens würdiger sein möchte, so stehen die wägend zur Hand genommenen Fundstücke der Materialbilder präzis und unverwechselbar für die geistigen Positionen, die sie vermitteln wie die edleren Stoffe bisher. Nichts geht in bloss materialhafter Verwendung anonym in der Darstellung auf, nichts soll scheinen, was es nicht ist.

Art Basel – Basel

Basel, Art Basel | Ausstellungstitel: Art 39. | Ausstellungszeitraum: 04.06.08 – 08.06.08. Rubrik: Ausstellungen Art Basel – Basel / Künstler – Verzeichnisse, Biografie und weitere Informationen Mehr von diesem Beitrag lesen

News

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Kunstmesse Art Basel – Galerien/Händlerverzeichnis der größten Kunstmesse international […] Die mit ihrem Topstar der Leipziger Schule, Neo Rauch, bestückte Galerie hatte diverse Versäumnisse in ihrer Präsentationsform zu verzeichnen. Ein zunehmend unattraktiver und einfallsloser Galeriestand war ihr Verhängnis. Dabei hätte Eigen+Art in Absprache mit Neo Rauch sicherlich kleinere Gemälde in den Waschräumen platziert, was aus Versicherungsgründen allerdings nicht möglich gewesen wäre. Weiterlesen…

Kunst und Künstler im KUNST MAGAZIN BK.